SPD steht zur Miteinanderzone

04. November 2019

"Die SPD-Stadtratsfraktion steht zur Miteineranderzone. Sie begrüßt, dass in der Fußgängerzone im Schritttempo Rad gefahren wird. Allerdings muss die Beschilderung verbessert werden und die Fußgängerzone herausgestellt werden. Die Fraktion spricht sich auch für verstärkte Kontrollen und deutliche Verwarnungsgelder für rücksichtslose Radfahrer aus." Dies betonte der Fraktionsvorsitzender Wolfgang Giegerich in der vergangenen Fraktionssitzung.

Miteinander geht nur mit Rücksicht
Miteinander geht nur mit Rücksicht

Die Miteinanderzone (Herstallstraße, Steingasse, Roßmarkt, Sandgasse, Teile des Schöntals) ist in der Öffentlichkeit nicht unumstritten. Eine Petition liegt vor, welche die Rückkehr zur reinen Fußgängerzone verlangt.

Radfahren in der Fußgängerzone ist mit starker Unterstützung vor allem der SPD-Fraktion deshalb zugelassen worden, weil die Umfahrung der Fußgängerbereiche über die Friedrichstraße und die Platanenallee für bestimmte Benutzergruppen - etwa Eltern mit Kleinkindern - sehr gefährlich ist. Mittlerweile haben sich auch durch die Arbeit des Radverkehrsbeauftragten Jörn Büttner deutliche Verbesserungen ergeben, die aber noch nicht ausreichen.

Anleinpflicht in den Aschaffauen

Über die Anleinpflicht in den Aschaffauen ist in der SPD-Fraktion aus verschiedenen Blickwinkeln diskutiert worden (Eltern von Kindergartenkindern, Hundebesitzer, Spaziergänger, Radfahrer, Jogger ...). In der Sitzung werden die Stadträte aus Damm und Strietwald Karin Pranghofer, Esther Pranghofer-Weide, Walter Roth, Karl-Heinz Stegmann ihre Sichtweise darstellen.

Zusätzlich werden sie die Themen Alkoholkonsum, Lärmentwicklung, Müllproblematik ansprechen. Diese werden immer wieder durch die Nutzer des beliebten und belebten Grünzugs als Belastung genannt. Letztlich wird die Fraktion der Beschlussvorlage mehrheitlich zustimmen.

Zuletzt war im Stadtrat über eine Anleinpflicht in der Fasanerie (Teile) entschieden worden. Häufig beklagen sich auch Schönbusch-Besucher über nicht angeleinte Hunde. Dafür ist allerdings der Stadtrat nicht zuständig.

Platz- und Straßenbenennung (Platz des Freistaats bzw. der Republik bzw. nach Kurt Eisner)

Dazu Dr. Erich Henke, stellv. Fraktionsvorsitzender:„ Die Fraktion wird sich für den Namen Kurt-Eisner-Platz einsetzen. Kurt Eisner, unabhängiger Sozialdemokrat (USPD) hat am 8. November 1918 mit den Worten „Bayern ist fortan ein Freistaat“ den Freistaat Bayern gegründet. Als Platzfläche ist nach unserer Auffassung die zentrale Fläche um den Herstallturm sehr gut geeignet.“

Schweinheimer Höhe: Fußgängerbeziehungen, Bushaltestellen.

Stadträtin Martina Fehlner MdL:„Diese Probleme müssen endlich gelöst werden.Vorrangig geht es dabei um die Sicherheit der Fußgänger und insbesondere der Schulkinder.“

Schwimmbadsanierung in der Pestalozzi-Grundschule

Dazu die Schulexperten Walter Roth und Erika Haas: „Die mögliche Kostenentwicklung bereitet Sorge, dennoch steht fest: Die SPD-Fraktion und die Stadt Aschaffenburg sind gegenüber den Bürgerinnen und Bürgern im Wort. Und: Jedes Kind sollte nach Abschluss der Grundschulzeit schwimmen können.Mit der Beschlussvorlage ist die SPD-Fraktion nicht einverstanden, sie ist deshalb zurückzuziehen und nach Überarbeitung dem Stadtrat erneut vorzulegen.“

Natur erleben - Igel
Natur erleben - Igel

Naturerlebnispfad in Schweinheim

Dazu die Antragsteller Martina Fehlner und Wolfgang Giegerich und unser Umweltexperte Bürgermeister Jürgen Herzing:„Dieser Antrag muss konsequent weiter verfolgt werden. In der Umwelt-Verwaltung werden die Ideen und Vorschläge sehr begrüßt, können aber derzeit aus Kapazitätsgründen nicht bearbeitet werden.“

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