Lob für Mehrwegbecher der Bäckerinnung - SPD-Fraktion unterstützt Projekt mit eigenen Aktionen

30. Juni 2019

Mehrweg statt Einweg

Dickes Lob für die Bäckerinnung Aschaffenburg-Alzenau und ihren „Bäcker-Becher“: Die SPD-Stadträtinnen und Stadträte, so Fraktionsvorsitzender Wolfgang Giegerich, „unterstützen das Projekt „Wegwerfbecher ade“ nach Kräften“ und sie wollen weitere Betriebe motivieren, den „Kaffee to go“ im Mehrwegbecher auszuschenken und damit Müll zu vermeiden.

Giegerich ist im „Main-Echo“ (28. Juni, S.17) auf die Initiative der Bäckerbetriebe gestoßen und informiert: „In Deutschland werden nach Zahlen der Deutschen Umwelthilfe jährlich 2,8 Milliarden Becher weggeworfen, was rund 40 000 Tonnen oft Plastikmüll ergibt“. Heruntergerechnet auf die Stadt Aschaffenburg seien dies etwa 35 Tonnen vermeidbarer Abfall. Dieser müsse dazu häufig mühsam eingesammelt werden. "Die Aktion der Bäcker-Innung ist toll - und eigentlich längst überfällig."

Der Bäcker-Becher ist toll - und eigentlich längst überfällig

Eine unterstützende Aktion hat der Geschäftsführer der Fraktion Walter Roth geplant, zunächst für die Stadtteile Nilkheim, Leider, Damm und Strietwald: Die dortigen Stadträte der SPD fragen direkt in den Bäckerläden nach, ob hier bereits der „Kaffee to go“ im Mehrwegbecher ausgeschenkt wird oder ob sogar die eigene mitgebrachte Tasse oder der eigene Becher gefüllt werde.

Giegerich und Roth: „Wir machen zusätzlich die bisher nicht beteiligten Betriebe auf dieses tolle Projekt aufmerksam, etwa Tankstellen, Cafés und Schnellimbisse.“

Die SPD-Aktion startet in der ersten Juliwoche und soll nach und nach auf die Gesamtstadt ausgeweitet werden. Begleitend sind entsprechende Anträge geplant an die Stadtverwaltung, etwa das Umweltamt, sowie an die Stadtwerke.

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